Praxis Barge » Diagnose »  Burnout Syndrom

Burnout Syndrom

Burnout Syndrom eine immer häufiger auftretende Zivilisationskrankheit

Sich ausgebrannt fühlen, so sehr, dass die Betroffenen zum Schluss nicht mehr arbeiten können.

Eine Zivilisationserkrankung die immer öfter zu langen Krankschreibungen und zur Frühverrentung führt. Studien zu Folge leiden in Deutschland zwischen 29% und 42 % unter häufigen oder dauernden Stress.

 

Diese Krankheit verläuft so schleichend, dass die Erkrankten selber erst viel zu spät bemerken, dass sie krank sind. In der Anfangsphase der Erkrankung fällt ein sehr hohes Engagement für bestimmte Ziele auf, dafür arbeiten sie nahezu pausenlos, ohne sich Erholungspausen zu gönnen. Die Arbeit wird zum Hauptlebensinhalt, oft gepaart mit der Angst diese zu verlieren. Daher versuchen sie sich unentbehrlich zu machen und immer den höchsten Anspüchen zu genügen. Mißerfolge verdrängen sie lange. Die Wahrnehmung für den eigenen Körper, der Psyche und den eigenen Bedürfnissen schwindet immer mehr. Im Privatleben ziehen sie sich von Freunden und Ehepartnern mehr und mehr zurück.

 

Symptome:

 

Da es sich hierbei um ein Syndrom handelt sind meist nicht alle Symtome vorhanden. Jemehr dieser Symtome vorhanden sind, um so wahrscheinlicher ist eine Burnout Erkrankung.

 

  • Verspannungen
  • Schlafstörungen
  • Kreislaufprobleme
  • Verdauungs- und Essprobleme
  • Vitamin-und Mineralstoffmangel
  • Hyperaktivität
  • Depressionen
  • Körperliche und emotionale Erschöpfung
  • Anhaltende physische und psychische Leistungs-und Antriebsschwäche
  • Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen
  • Zynisch, abweisende Grundstimmung
  • Unsicherheit
  • Erschöpfungszustände
  • Im fortgeschrittenen Stadium:
  • Herzerkrankungen
  • Geschwüre im Magen-Darmtrakt
  • Schwerer Tinitus
  • Begünstigung von Krebserkrankungen
  • Häufig Alkoholkrankheit
  • Missbrauch oder Abhängigkeit von Medikamenten oder Drogen 

 

Behandlung:

 

 

Die Behandlung des Burnout-Syndromes ist besonders im Anfangstadium oft noch ohne Krankschreibung möglich. Die Schwierigkeit ist, das in diesem Stadium die Patienten noch gar nicht bemerken, dass sie krank sind. Die nahen Verwandten haben aber die Veränderung meist schon lange gesehen. Daher rate ich jedem, der von seinem Umfeld Hinweise für eine Burnout-Erkrankung bekommt, diesen nachzugehen und frühzeitig behandeln zu lassen. Auch eine jährliche Vitalanalyse und Stoffwechselanalyse kann diese wie auch andere Erkankungen schon lange im Voraus signalisieren und bietet dadurch eine gute Möglichkeit die keimende Erkrankung zu behandeln.

 

Im fortgeschrittenen Stadium kann man um eine Krankschreibung meist nicht mehr umhin und die Behandlung wird aufwendig, langwierig und immer schwieriger. Eine Burnout Erkrankung ist in den Angangs-und Mittelstadien heilbar, im weit fortgeschrittenem Stadium ist eine sehr gute Gesamtverbesserung des Befindens mit viel Behandlung und Eigeninnitiative möglich.