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Diabetes mellitus II (Zuckerkrankheit)

Eine Erkrankung auf dem Vormarsch! - Diabetes mellitus II


Das Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke schätzt 6,75 Millionen Diabetes II Erkrankungen in Deutschland. Wieviele bereits zusätzlich an einem Metabolischen Syndrom (diabetischer Stoffwechsel) erkrankt sind läßt sich nicht schätzen.

Das Metabolische Syndrom ist eine Vorstufe des Diabetes mell.II und führt unbehandelt fast immer zur Diabeteserkrankung. Das ist hinsichtlich der drohenden Folgeerkrankungen des Diabets mell.II besorgniserregend. Um so mehr als dass heute schon viele Kinder und Jugendliche bei entsprechender Untersuchung ein metabolisches Syndrom aufweisen. 


Die Bauchspeicheldrüse produziert das Hormon Insulin, welches als einziges Hormon Glykose aus dem Blut in die Körperzellen bringt und dort für den Aufbau von Energiespeichern sorgt. Ist dieser Zuckerstoffwechsel gestört, kommt es in der Anfangsphase zu vermehrtem Durst, vermehrtem Wasserlassen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsminderung, Wadenkrämpfen, Sehstörungen, Neigung zu Infektionen, schlecht heilenden Wunden und Juckreiz. Diese Beschwerden werden häufig fehlgedeutet und dadurch nicht behandelt. Bei chronischer Blutzuckererhöhung drohen langfristig Folgeerkrankungen wie Herzinfakt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Demenz, Blindheit und Nervenschädigungen, die manchmal zu Amputationen führen.

 

Diabetes mellitus II entwickelt sich über die Jahre schleichend, besonders häufig bei Patienten mit Übergewicht und schlechter Ernährung. Desweiteren spielen Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen,zu großer Bauchumfang (Mann:102cm, Frau: 88cm) und Bewegungsmangel eine große Rolle.


Die Kosten im Gesundheitssystem sind durch die benötigten Medikamente und vor allem durch die Behandlung der Folgeerkrankungen sehr hoch und werden in den nächsten Jahren steigen - völlig unnötig wie ich meine - denn bei einer, manchmal Jahre im voraus zu erkennenden Erkrankung, könnte dem Patienten ein gesundes langes Leben geschenkt werden und gleichzeitig die Kosten im Gesundheitssystem massiv gesenkt werden. Die Diagnose ergibt sich aus einer gezieltem Stoffwechseananlyse aus dem Blut. Die Behandlung ist einfach, sofern der Patient zumacht.

 

Diagnostik und Behandlung bei Diabetes mellitus II

Wenn der Langzeitzuckerwert (HBA1c) dauerhaft über 6,1 ist, sprechen wir von einer Diabetis mellitus II Erkrankung. Viel früher aber sind schon die Werte der Harnsäure, HDL Cholesterin und Triglyzeride verändert. In diesem Stadium läßt sich eine Erkrankung durch das Ernährungsprogramm „Gesund und Aktiv“ und durch entsprechende homöopathische Medikamente meistens noch aufhalten. Sogar eine bereits diagnostizierte Erkrankung kann so noch verbessert werden.

 

Mein Rat:

Ein diabetischer Stoffwechsel kann Jahre nahezu symtomfrei sein.
Deshalb lassen Sie einmal jährlich eine Vitalanalyse und Stoffwechselanalyse machen. Mit Hilfe dieser umfangreichen Blutanalyse lässt sich nicht nur ein drohender Diabetes II erkennen, sondern auch andere Stoffwechseldysfunktion die sich auf Ihr Wohlbefinden auswirken, langfristig krank machen und evtl heute schon Symtome machen, die Sie aber auf Stress, Alter und andere Faktoren schieben.